Gedenkstätte, Wien

Wien 2005 | 2. Preis
Stadtbaukünstlerischer offener Wettbewerb

In Zusammenarbeit mit:
Nikola Henze, bildende Künstlerin
Studio Matthies (Berlin)

KONZEPT
Die Erinnerung an die Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus ist moralische und politische Verpflichtung. Die Gedenkstätte im 3. Wiener Bezirk soll einer der Orte dieser Erinnerung sein, als Zeichen und Aufruf, nicht zu vergessen und Vergangenheit zu vergegenwärtigen, in einer Zeit, in der Zeugenschaft zu Ende geht. Die Gedenkstätte ist den vom Aspangbahnhof aus Deportierten, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer verfolgten ethnischen, politischen oder anderen Gruppierung, gewidmet. Ein "Fenster in die Vergangenheit" soll Gelegenheit geben, in formaler Stille und innerer Ruhe die eindrückliche wie nachhaltige Wirkung des Entwurfs zu erkunden.