Neue Mitte

Wallenhorst 2009 - 2014 | realisiert
Realisierungswettbewerb 1. Preis

In Zusammenarbeit mit
Burkhard Wand Lichtplanung (Hamburg)
frei(RAUM)planung (Osnabrück)
Ingenieurbüro Hans Tovar & Partner (Osnabrück)
 €

FLÄCHE / BAUSUMME
30.531 qm | 4.125.000 €

KONZEPT
Die unverwechselbare Figur des Wallenhorster Zentrums ist die erhaben auf einem Bergsporn ruhende Kirche St. Alexander. Dieses Bild galt es deutlicher herauszuarbeiten.   

Die ursprüngliche Absicht, die Alexanderkirche möglichst dominant und am Berghang exponiert zu platzieren, dabei die direkte Beziehung zur Annakapelle am historischen Kirchweg zu suchen, ist heute im erwachsenen Wallenhorster Ortskern nur noch schwer ablesbar. Unverwechselbare Figur des Wallenhorster Zentrums ist die erhaben auf einem Bergthron ruhende St. Alexanderkirche. Dieses Bild gilt es deutlicher herauszuarbeiten. Das topografische Spiel wird in prägnanter Terrassierung inszeniert und mit großzügig begleitenden Rampen barrierefrei erschlossen. 

Kleingliederndes Grün wird zugunsten der Freistellung des markanten Altbaumbestandes zurückgenommen. Stattdessen pilgern Solitärs entlang des historischen Kirchweges Richtung Kirche.
Die seit Beginn beabsichtigte Beziehung zwischen Annakapelle und Alexanderkirche wird mit einer Stufenanlage hergestellt. Der behutsam gestufte Kirchplatz mit den Grünterrassen des Kirchberges wird somit als zentraler Platz des örtlichen Lebens erlebbar. Statt einer konkurrierenden „Guten Stube“ werden weitere kleinräumliche Straßenplätze mit außengastronomischem Angebot etabliert und so eine zentrumsüberspannende Verweil- und Erlebnislandschaft geschaffen.